Sonntag, 22. September 2013

Schicke Hausschuhe aus einem Stück Filz! - DIY-Tutorial Nr.2

In einem meiner letzten Posts habe ich euch von der verrückten Schuh-Ausstellung im Leipziger Grassi-Museum erzählt, die mich sehr inspiriert hat. In diesem Entrag möchte ich euch ein Paar Hausschuhe vorstellen, die ich dort in einer Vitrine gesehen habe. Ich wusste sofort: Die muss ich nachmachen! Tolle Hausschuhe, jeder Schuh aus nur einem einzigen Stück Filz und einem Schnürsenkel! Hier seht ihr das Ausstellungsstück:



Und hier meine Anleitung zum Selbermachen:

Hausschuhe aus einem einzigen Stück Filz


Was ihr dafür braucht:
  • dicken Filz ( ca. DIN A3 groß, gibt`s im Bastelladen)
  • Schnürsenkel
  • Locher
  • Blatt Papier (ca. DIN A3)
  • Bleistift, Kugelschreiber
  • Schere
  • Stecknadeln
  • Maßband
Los geht`s!

1. Zuerst fertigt ihr aus dem Blatt Papier eine Schablone für den Filz an: dazu stellt ihr euren Fuß (ich habe zuerst eine Schablone für meinen rechten Fuß angefertigt, siehe Bild) auf das Blatt und zeichnet einen Umriss davon, mit ca. 1,5 cm Zugabe. diesen Teil der Schablone seht ihr auf meinem Bild rechts oben. Dann messt ihr mit dem Maßband den Umfang eures Fußes von der Fußspitze des großen Zehs um die Ferse drumrum bis zur Fußspitze des kleinen Zehs mit einer Zugabe vorn von 1,5 cm. Das wird dann das längliche Zwischenteil der Schablone. Dessen Breite ist ca. 6cm. Das untere Teil (im Bild rechts) ist das Teil des Schuhes, das später auf dem Fußrücken liegen wird. Für dieses Maße nehmt ihr einfach die Breite eures Fußrückens + 1,5 cm und die Länge von großem Zeh zum Beinansatz.
Die Maße der Schablone zu erklären ist sehr schwierig, ich hoffe ich hab es verständlich genug erklärt! :) Wenn ihr noch Fragen habt, zögert nicht und schreibt sie in de Kommentare!
Jetzt übertragt ihr die Schablone einfach mit einem Kugelschreiber auf den Filz. Ich habe sie mit zwei Stecknadeln befestigt, um sie am Verrutschen zu hindern. Und ausschneiden!


2. Als nächstes locht ihr mit dem Locher Löcher in den Filz, im Abstand von etwa 1 cm.
Wo ihr lochen müsst, seht ihr auf diesem Bild:


 3.Jetzt könnt ihr mit dem Einfädeln des Schnürsenkels anfangen! Macht es einfach so wie auf dem Bild.
4. Die Enden des Schnürsenkels jetzt nur noch mit dem Filz vernähen, fertig! Hier seht ihr den fertigen Hausschuh:


Für den zweiten müsst ihr die Schablone einfach nur umdrehen und genau dieselben Schritte machen.
Viel Spaß beim Nachmachen eurer eigenen Designer- Hausschuhe!



Dienstag, 10. September 2013

Auch Feuerholz kann noch einmal glänzen!

Anschließend zum letzten Eintrag, habe ich ein paar Tage später noch meinen Spiegel passend zur Kommode weiß gestrichen und aus einem alten Hängekasten, den ich noch vorm Kaminfeuer retten konnte, eine kleine Ablage gemacht. Dann noch das berühmteste Wort mit 4 Buchstaben reingepinselt, Fotos von den Lieblingsmenschen mit Serviettentechnik angebracht und dazu noch ein Fadenspiel in Form eines Herzens: fertig ist das eigene Unikat! Wie gefällt euch meine Ergänzung zur Kommode?





















Und hier noch mal als Nagellack-Ablage:
Sehr praktisch!  :D

Sonntag, 1. September 2013

Von Mainstream-Ikea-Kommode zum Einzelstück

Vor ein paar Tagen habe ich mir eine Kommode angesehen, die mitten in meinem Zimmer steht, und beschlossen, ihr mal eine Generalüberholung zu verpassen. Und damit meine ich nicht die Scharniere ölen und alle Schrauben nachziehen (was ich zwar teilweise auch machen musste :) ), sondern einen komplett neuen Anstrich!
So sah sie vorher aus (schon mit abgeschraubten Knäufen):



 



 Und das ist dabei rausgekommen:





Auch in den Schranktüren hab ich ein bisschen rumgemalt :) :


















Jedes Mal, wenn ich jetzt an meiner Kommode vorbeigehe, heitert sie mich ein wenig auf :) Viel besser als der langweilige Holz-Look!
Wie gefällt sie euch? Lasst mir ein paar Kommentare da! <3

Freitag, 30. August 2013

1000 Klicks!!

Danke, danke, danke!! Über eintausend Aufrufe! Unglaublich! Ich hätte nie gedacht, dass mein Blog so viel Anklang findet! :) Ihr seid die Besten! <3
Bald gibts mehr Einträge... :D

Dienstag, 20. August 2013

Ein bisschen Spießigkeit zum Umhängen - DIY-Tutorial Nr.1

Heute möchte ich euch meine allererste Do-It-Yourself- Anleitung vorstellen, und zwar für einen Bubikragen, den ich vor Kurzem gemacht habe. Wer ihn nachbasteln will, darf gern meiner Anleitung folgen! :D





 Was ihr dafür braucht: 


  • schwarzer Filz (Platte)
  • Schere
  • Nadel
  • Schwarzes und weißes Garn
  • Maßband
  • weiße Perlen (ca. 2 Päckchen à 30 Stück)
  • Pappe
  • Textilkleber
  • Pinsel
  • Band zum Um-den-Hals-Knoten (meins ist aus Satin)



 Los geht`s!

1. Zuerst messt ihr mit dem Maßband die "Kurve" zwischen der Stelle zwischen euren Schlüsselbeinen und der  Seite eures Halses aus, das wird dann die Länge der nach innen gebogenen Seite des Kragens. Je nachdem, wie weit ihr euren Kragen haben wollt, setzt ihr das Maßband tiefer unter dem Schlüsselbein an. Nun zeichnet ihr mit diesen Maßen eine Schablone einer Kragenseite auf die Pappe, übertragt sie zweimal auf den Filz und schneidet sie aus. Ihr könnt die Kragenspitze wie ich rund machen, doch natürlich könnt ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen und dreieckige oder andere Kragenspitzen zeichnen.


 2. Als nächstes geht`s ans Nähen! Die beiden Kragenteile legt ihr ca. 3mm übereinander und näht sie mit dem schwarzen Garn mit ein paar Stichen fest. Natürlich könnt ihr auch hier variieren und zum Beispiel aus Draht ein kleines Herz biegen und es als Verbindungstück zwischen die Kragenteile Nähen. Oder ihr nehmt ein kurzes Stück von einer goldenen Gliederkette und näht es dazwischen, das passt besonders gut zu einem Kragen mit Nieten und lässt ihn noch rockiger wirken. :D
Damit ihr euch den Kragen auch umhängen könnt, näht ihr noch an die spitz zulaufenden Enden des Kragens jeweils ein Band von ca. 30 cm Länge.


3. Als letztes könnt ihr noch euren Kragen nach Lust und Laune verzieren! Ich habe dazu weiße Perlen aus dem Bastelladen genommen. Tragt dazu mit einem Pinsel am Rand des Kragens etwas Textilkleber auf (immer nur etwa 2 cm) und klebt die Perlen nacheinander auf (ihr könnt sie auch festnähen, doch ich habe die Erfahrung gemacht, dass sie dann immer ein Stück verrutschen).
Auch hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, denn die Verzierungsmöglichkeiten reichen von komplett mit Perlen beklebt (nicht nur umrandet), mit Perlen unterschiedlicher Größen, über mit Nieten besetzt (nur an der Spitze; umrandet; gemixt mit Perlen und Gliederketten) bis hin zu mit zerbrochenen alten CDs beklebt. Viel Spaß beim Gestalten!
So sah schließlich mein fertiger Bubikragen aus:


Ich hoffe, das Tutorial hat euch gefallen und zum Nachmachen angeregt! Mehr Anleitungen zum Selbermachen folgen bald! :D

Freitag, 16. August 2013

Kunst für die Füße

Vor ein paar Tagen war ich im Leipziger Grassi-Museum und hab mir die Ausstellung "Starker Auftritt" angesehen. Jetzt ratet mal, wovon könnte diese Ausstellung handeln? Die Antwort ist: Schuhe! Und nicht irgendwelche herkömmlichen Schuhe, nein, verrückte, bizarre, abstrakte, Schuh- Kreationen, bei denen man manche nicht mal als Schuhe erkennen würde! Und natürlich wurde hier nicht auf die Bequemlichkeit, sondern auf den künstlerischen Ausdruck, die Neuerfindung des Begriffes "Schuh" und manchmal sogar die gesellschaftskritische Aussage Wert gelegt. Die Ausstellung war fantastisch, manche Stücke haben mich sehr inspiriert. Doch seht selbst:



Schuhe aus Kuhhufen und mit Revolvern als 
Absatz als Kritik am übermässigen Fleischkonsum 
unserer Gesellschaft





Ein circa 8 Meter langer aufblasbarer Fußballschuh



Wie gesagt, man legt nicht gerade Wert auf Bequemlichkeit

Freitag, 26. Juli 2013

Ich kann Makramee!

Wer jetzt denkt, ich möchte in diesem Blogeintrag über meine Künste in der alten Kampfsportart Makramee schreiben, hat sich leider geirrt. Denn genauso wenig, wie Origami oder Sudoku neuartige Kampfsportarten sind, ist auch Makramee nicht die besteWahl, wenn man sich verteidigen will. Denn Makramee ist eine aus dem Orient stammende Knüpftechnik, mit der ich in den letzten Tagen ein paar schöne Armbänder gefertigt habe. Meine Arme sind in letzter Zeit total behängt, weil ich in den Ferien viele Ideen für selbstgemachte Armbänder hatte. Ausserdem sehen die Arme, wenn sie sich bei diesen Temperaturen mal nicht unter langen Ärmeln verstecken müssen, doch total nackt aus! :D
Und um meine neuen Bänder noch ein wenig zu personalisieren habe ich aus Draht noch ein paar Anhänger/Verbindungsstücke gebogen. Wie gefallen sie euch?


Und da ihr von mir in der nächsten Woche erstmal nichts hören werdet (wir fahren eine Woche auf Kreuzfahrt! Juhuu!), zeig ich euch noch ein paar Bilder von selbstgemachten Schmuckstücken:

Aus                                                                                                           und






   +








                                                                          wird...


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                                                                       Tadaaaa!   :D